Ein Fünftel weniger Rente aus AHV und Pensionskasse in 2020

Medien und Politik thematisieren die aktuellen Herausforderungen der Altersvorsorge nicht erst seit gestern. Auch wenn die grossen Herausforderungen von 2020 (Covid-19) die Vorsorgeproblematik womöglich in den Hintergrund gedrängt haben, sollten Erwerbstätige nicht tatenlos zusehen wie die Rente schrumpft. Der aktuelle Pensionierungs-Barometer des VZ VermögensZentrum zeigt auf, dass Renten in diesem Jahr erneut gesunken sind
– und zwar um satte 20 Prozent!

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Eine sorgenfreie Pensionierung – was bietet mir eigentlich die AHV?

Auch wenn die AHV in der Schweiz ein fundamentales Sozialwerk ist, reicht sie für eine sorgenfreie Pensionierung nicht aus. Zwar spielt sie eine wesentliche Rolle, doch mit einer maximalen Einzelrente von 2370 Franken pro Monat hat Frau und Mann meist noch nicht ausgedient. Um auf diese Maximalrente zu kommen, gibt es zwei Bestimmungen. Erstens, müssen ab dem 21. Altersjahr die AHV-Beiträge lückenlos bis zum ordentlichen Rentenalter bezahlt werden. Zweitens, muss man auf ein Durchschnittseinkommen von mindestens 85’320 Franken kommen.
Die Rente bei Verheirateten ist sogar tiefer, da diese als Paar bestenfalls 150 Prozent der Maximalrente für Alleinstehende beantragen dürfen. Dies nennt sich Plafonierung. Mit anderen Worten können sich verheiratete Paare von der AHV nicht mehr als 3555 Franken pro Monat erhoffen (Stand: 2020). Ist die Summe der beiden Einzelrenten höher als 3555 Franken pro Monat, so werden die Renten anteilsmässig gekürzt. Bei verheirateten Paaren kommt zusätzlich das oftmals ungleich verteilte Erwerbseinkommen zwischen Mann und Frau hinzu. Die Person mit dem höheren Einkommen erhält bis zur Pensionierung des Partners / der Partnerin die maximale Einzelrente. Sind beide pensioniert, wird die Rente entsprechend angepasst. Tritt der umgekehrte Fall in Kraft, dass die Person mit dem tieferen Einkommen zuerst pensioniert wird, so bekommt diese oft nur die Minimalrente. Ein immer noch häufig auftretender Fall ist, dass die Frau weniger verdient als der Mann und früher einen AHV Anspruch geltend macht. Sie bekommt dann oft nur die Minimalrente bis auch der Ehepartner in die Pension geht und die Rente insgesamt erhöht wird.

Und was hat es mit den Leistungskürzungen bei Pensionskassen auf sich?

Zudem ist es gut möglich, dass es in Zukunft zu Leistungskürzungen bei den Pensionskassenrenten kommt. Der obligatorische Teil ist gesetzlich im BVG (Gesetz über die berufliche Vorsorge) bei einem Mindestumwandlungssatz von 6.8% festgelegt. Beträgt der durchschnittliche Jahreslohn unter 84’600 Franken, wird dieser Betrag vom obligatorischen Teil des BVG abgedeckt.
Was bedeutet dies?
Hat man ein Alterskapital von 100’000 Franken, so bekommt man mit einem Satz von 6.8% eine jährliche Rente von 6’800 Franken.
Lohnanteile über einem durchschnittlichen Jahreslohn von 84’600 Franken werden vom überobligatorischen Teil abgedeckt. Der überobligatorische Teil kann die Pensionskassen selber bestimmen und beliebig ändern. Bei vielen Pensionskassen ist der Mindestumwandlungssatz bei etwa 5% – 5.5%. Eine Senkung ist jedoch absehbar, da sie gegenwärtig zu hoch sind.

AHV und Pensionskasse reichen oftmals nicht aus, den Lebensstandard beizubehalten

Zudem ist es gut möglich, dass es in Zukunft zu Leistungskürzungen bei den Pensionskassenrenten kommt. Der obligatorische Teil ist gesetzlich im BVG (Gesetz über die berufliche Vorsorge) bei einem Mindestumwandlungssatz von 6.8% festgelegt. Beträgt der durchschnittliche Jahreslohn unter 84’600 Franken, wird dieser Betrag vom obligatorischen Teil des BVG abgedeckt.
Was bedeutet dies?
Hat man ein Alterskapital von 100’000 Franken, so bekommt man mit einem Satz von 6.8% eine jährliche Rente von 6’800 Franken.
Lohnanteile über einem durchschnittlichen Jahreslohn von 84’600 Franken werden vom überobligatorischen Teil abgedeckt. Der überobligatorische Teil kann die Pensionskassen selber bestimmen und beliebig ändern. Bei vielen Pensionskassen ist der Mindestumwandlungssatz bei etwa 5% – 5.5%. Eine Senkung ist jedoch absehbar, da sie gegenwärtig zu hoch sind.

In wenigen Schritten zum optimalen Vorsorgeplan: Sparen als effizienteste Massnahme für ein sorgloses Alter

Mit minimalem Aufwand Ihrerseits können wir Ihre Situation gemeinsam klären und einen passenden Vorsorgeplan zusammenstellen. Nach einer Bestandesaufnahme, welche die Einkommens- und Lebenssituation analysiert, wird ein Budget erstellt. Zudem soll insbesondere die erste und zweite Säule betrachtet und mögliche Lücken geschlossen werden. Dies ist äusserst wichtig, um eine möglichst hohe Rente der AHV sicherzustellen. Ist dies erfolgt, rückt die 3. Säule ins Zentrum. Bei 3a-Einzahlungen lässt sich die Strategie selber bestimmen. Sie ist eines der wichtigsten Instrumente zum nachhaltigen Vermögensaufbau. Dafür sind keine grossen Summen nötig, wie es fälschlicherweise oft angenommen wird. Es lassen sich bereits mit kleinen Beträgen von 200 bis 300 Fr. monatlich attraktive Sparpläne erstellen. Dabei gilt: Es ist selten zu früh und niemals zu spät!

 

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